Produkt-Datensatz

EasyScan+ S: Hohe Leistung - geringer Invest

Mit der S Version des EasyScan+ erneuert WEINIG sein Engagement im Bereich von Hochleistungsscanner zum Sortieren. Der EasyScan+ S bietet alle Optionen zur Sortierung von Brettern. Ebenso wie bei der C Version, können sensitive Informationen wie Krümmung, Feuchte etc. integriert werden. Durch die Wiederholgenauigkeit der Optimierung steigt auch die Exaktheit bei der Sortierung. Durch menschliche Fehler verursachte Schwankungen bei der Qualität gehören damit der Vergangenheit an.

Die einfache Sortierung ist der Schlüssel zu einer effizienten Produktion. In der leistungsfähigen Sortierung können verschieden Qualitäten und Zonen angelegt und zu Endprodukten zusammengefügt werden. Produkte und Qualitäten werden dabei in einer Datenbank gespeichert und können jederzeit per "Drag-and-Drop" ausgewählt werden. Die logische Benutzerführung des Scanners vereinfacht die Einstellung und ist so für jeden Mitarbeiter leicht bedienen.

Durch die verschiedenen Sensoroptionen, kann der Scanner an die Kundenbedürfnisse angepasst werden und liefert so immer ideale Ergebnisse. Hartholz oder Weichholz, Fensterkanteln oder Brettschichtholz, Leisten oder Platten, Möbelbau oder Schalungsbretter, mit diesem Scanner erzielen Sie immer ein optimales Ergebnis.


Das bietet Ihnen die WEINIG EasyScan+ Serie

  • Schnelles Return-on-Investment
  • Optimierung Ihrer Produkte nach Wert, Ausnutzung oder Produktionsziel
  • Umfangreiche Statistikfunktionen in Echtzeit
  • Kompatibel mit allen Hochleistungs-Optimier-Kappsägen.
  • Oberflächenabtastung durch Laser- und Farbkameras.
  • Optional aufrüstbare erweiterte Sensorkonzepte (Feuchtigkeits- und Krümmungsvermessung, u.v.m.)
  • Volle Defekterkennung: Waldkante, Äste, Risse, Markröhre, Harzgallen, Bläue / Rotfäule...
  • Geprüfte industrielle Sensortechnologie

Das bietet Ihnen der WEINIG EasyScan+ S

  • Steigerung der Ausbeute, da die Erkennungsgenauigkeit des Scanners der manuellen Sortierung weit überlegen ist
  • Verringerung der Personalkosten, da die arbeitsintensive manuelle Markierung entfällt
  • Maximale Produktivität aufgrund von automatisierter Defekterkennung und Optimierung
  • Flexiblere Fertigung, da sehr viele verschiedene Qualitäten und Produkte gleichzeitig gefertigt werden können
  • Steuerung der Qualität der Endprodukte bezogen auf einzelne Kunden o. ä.
  • Steigerung der Qualität der Endprodukte

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Broschüre EasyScan+ (PDF, 7 MB)

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Gut zu wissen

Sortierung schnell erklärt

WEINIG CombiScan Evo
WEINIG CombiScan Evo
WEINIG CombiScan Evo

Step 1: LuxscanLine Scanner basieren auf verschiedenen Sensoren, wie z. B. Laser und Farbkameras oder Röntgen*. Ihr WEINIG Experte definiert die passenden Sensoren sowie deren beste Kombination, abgestimmt auf Holzarten, Oberflächenbeschaffenheit und geforderte Leistung. Unser Ziel ist es, die bestmögliche Informationsqualität für die Kundenanwendung zu erhalten.

Step 2: Die Bildverarbeitung übernimmt die hoch entwickelte OptiCore Software. Sie erkennt und bestimmt Defekte sowie Farbabweichungen auf dem Brett. Hierbei sichern die ideal abgestimmten Sensordaten die optimale Datenverarbeitung und Defekterkennung.

Step 3: Die Optimierung durch die leistungsfähige OptiCore Software ermittelt die beste Lösung beim Sortieren. Sie berücksichtigt dabei die verschiedenen Kundenwünsche und Qualitätsanforderungen. Basierend auf den exakten Brettdaten, die während der Bildverarbeitung ermittelt wurden, wird das Brett anhand der Kundenanforderungen sortiert. Dabei kann eine quasi unbegrenzte Anzahl an Qualitäten und Produkten definiert werden. So können auch komplexe Produkte ideal sortiert werden. Dies erlaubt es, fast jede Art von Endprodukt herzustellen.

Die Sensoren: Schlüssel zum Erfolg

Alle Sensoren werden durch ein staubdichtes Gehäuse ideal geschützt. Als Standardsensoren sind unsere Laserkameras in jedem System verbaut. Mit der schnellsten am Markt verfügbaren Geschwindigkeit garantieren sie eine hohe Auflösung und beste Ergebnisse. Durch die stetige Weiterentwicklung dieses industriellen Sensorsystems wird die Leistung kontinuierlich gesteigert. Diese Technik dient zur Erkennung von Defekten wie Äste, Markröhren, Risse etc. Durch ein ausgefeiltes Lasersystem werden auch 3D-Oberflächenfehler wie Löcher und Waldkanten sicher erkannt.

Zusätzlich verbessern Farbkameras als Standard die Erkennung des Scanners. Durch höhere Auflösung, sowohl in Längs- als auch in Querrichtung, werden Farbdefekte ebenso wie Risse und Insektenlöcher noch zuverlässiger als zuvor erkannt. Unterschiedliche Versionen der Farbkameras sichern die ideale Leistung des Scanners für jede Anwendung.

OptiCore: Der neue Benchmark in der Welt der automatisierten Optimierung

WEINIG CombiScan Evo

Neben den Sensoren wie Laser- und Farb-Kameras, Röntgen, Krümmungsvermessung, etc. spielt die Software die größte Rolle bei der Kappoptimierung. Hierbei kommt es auf einfache Bedienung, Komfort und Entscheidungssicherheit an. 

Das System soll einfach zu verstehen, intuitiv zu bedienen und verlässlich in Verfügbarkeit und Leistung sein. Durch die OptiCore-Software, werden all diese Punkte erfüllt. Durch seine optische und operative Anlehnung, an die OptiCom Direct Software von DIMTER, ist die Bedienung beider Maschinen quasi identisch. Dazu bietet OptiCore auch weiterhin die bewährte Optimierungsstruktur, die es erlaubt, Ihre Produktion so einfach und schnell zu erstellen wie zu fertigen.

OptiCore ist in der Lage, eine unbegrenzte Anzahl an Produkten und Qualitäten zu verarbeiten. Durch die einfache Beschreibung der Qualitäten mittels Zonen, wird dabei einerseits die Ausbeute gesteigert und andererseits der Kunde in die Lage versetzt, eine größere Diversifikation in den Produkten zu erreichen. So können durch genaueste Beschreibung der Qualitäten, mehr spezifizierte Produkte produziert werden. Durch die damit gepaarte hohe Genauigkeit in der Vermessung der Holzmerkmale, wird Ihre Rohware deutlich effizienter genutzt. Die verschiedenen Optimierungsmodi – Optimierung nach Wert, Ausbeute oder Produktionsziel – machen die Scannertechnologie noch interessanter. So können Produktionsziele festgelegt werden, die in der Folge gleichzeitig abgearbeitet werden. Die Produktion von Aufträgen mit Stücklisten, stellt so kein Problem mehr dar. Durch eine gemeinsam genutzte Softwareoberfläche ergeben sich auch Synergie-Effekte in der Steuerung der Maschinen. So können die Füllstandsinformationen der OptiCut Stacker auch in der Optimierung mit berücksichtigt werden. Dies ist nur ein weiteres Beispiel für aktuelle WEINIG Hochtechnologie. So sind Sie jederzeit für zukünftige Aufgaben und Herausforderungen gerüstet.

OptiLink: Ideale Optimierung durch verknüpfte Prozesse

Der Einsatz von komplexen Fertigungsprozessen war schon immer eine schwierige Aufgabe. Die Verknüpfung von verschiedenen Anwendungen und Produktionslinien erschwert den Informationsfluss. OptiLink wurde entwickelt, um das Produktionsmanagement durch Zentralisierung der Informationen zu optimieren. Durch einen einzigen Zugang zu allen Informationen ist die Just-in-time Produktion keine komplexe Aufgabe mehr. OptiLink verringert Bedienfehler und reduziert den Lagerbestand an Halbfertigwaren. Ein weiterer Vorteil ist die schnelle und einfache Datenverwaltung im Zusammenhang mit ERP Systemen. Basierend auf ausgeklügelten Statistikfunktionen wird so die Produktion auch in Losgröße 1 ermöglicht. Obwohl OptiLink ursprünglich zur reinen Verbindung von Kapp- und Auftrennscannern entwickelt wurde, ist nun die Verbindung zu vielen weiteren Maschinen im Zuschnittbereich möglich.

Layoutvorschläge EasyScan+ S

Der EasyScan+ S ist für fast jede Sortieranlage geeignet.

Erweiterungsoptionen

WEINIG CombiScan Evo

Faseranalyse: Maximale Schnittgenauigkeit

Ein wichtiger Bestandteil der Optimierung von Ausbeute und Wertschöpfung ist die genaue Schnittposition, speziell bei Keilzinkprodukten. Das "Dual Scatter" System, bestehend aus einem Linienlaser und einem Punktlaser, ermöglicht diese Genauigkeit.

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WEINIG CombiScan Evo

Automatische Kamerapositionierung und Verarbeitung von fallenden Breiten

Die automatische Kamerapositionierung verfährt alle Kameras in die ideale Position und garantiert so die optimale Bildqualität und Auflösung. Sie verhindert Bedienfehler und reduziert so Produktionsausfälle auf ein Minimum.

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WEINIG CombiScan Evo

Front End Scanner: Der einfache Weg zur Qualitätskontrolle

Der Front End Scanner wird hinter einer Kappsäge montiert. Er scannt die gekappten Teile von beiden Seiten. Dadurch können Defekte im Brettinneren, wie z. B. Markröhren, über ihren Kontrast erkannt werden. Mit dieser Information werden Produkte für Keilzinkung oder geteilte Profile nachsortiert und an einen neuen Auswerfer weitergeleitet.

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WEINIG CombiScan Evo

ShapeScan: Krümmung und Verdrehung sicher erkannt

Der ShapeScan ist die ideale Option, wenn eine bestimmte Krümmung oder Verdrehung als Defekt erkannt werden soll. Optional kann auch die Schüsselung vermessen werden. Über seine Sensoren im Quertransport, kann der ShapeScan T die Krümmung und Verdrehung ermitteln.

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WEINIG CombiScan Evo

Markierstation: Markierung von Schnitten und Qualitäten

Eine Markierstation ist die ideale Lösung, um einen Scanner mit einer oder mehreren bestehenden Kappsägen zu verbinden, wenn eine komplexe Mechanisierung vermieden werden soll oder eine direkte Datenverbindung nicht möglich ist. Auf jedem Brett werden Schnitte, Qualitäten und Drehung aufgedruckt und so fehlerfrei an die Säge übergeben.

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WEINIG CombiScan Evo

OptiLink: Ideale Optimierung durch verknüpfte Prozesse

Der Einsatz von komplexen Fertigungsprozessen war schon immer eine schwierige Aufgabe. Die Verknüpfung von verschiedenen Anwendungen und Produktionslinien erschwert den Informationsfluss.

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Referenzen

Menü für Technik-Feinschmecker

Beste Stimmung in Moskau: WEINIG Vertriebsvorstand Gregor Baumbusch (rechts) und Angara Plus Geschäftsführer Vladimir Kashishin (2. v. l.) freuen sich mit dem Team über die Fortschritte des Projekts

Angara Plus aus dem sibirischen Bratsk produziert im großen Stil Massivholzware für den Möbelbau. Vor Kurzem ging die zweite vollautomatische Linie in Betrieb. WEINIG Concept konzipierte dafür eine kundenspezifische Lösung. 

In der russischen Holzwirtschaft geht es meist um komplexe Anforderungen. Zur Realisierung der Industrieanlagen sind Partner gefragt, die sich auf das Projektgeschäft verstehen. Die WEINIG Concept ist ausgewiesener Spezialist dafür mit weltweitem Renommee. Dies weiß auch Angara Plus zu schätzen. Nachdem das Unternehmen 2013 mit der vollautomatischen Linie zur Fertigung von Massivholzplatten sehr zufrieden war, bedeutete WEINIG auch die erste Wahl, als die Fertigung um eine Linie für keilgezinkte Ware erweitert werden sollte. Gefordert war ein Gesamtprozess, der vom Kontrollieren der Holzfeuchte über das Auskappen von Holzfehlern, das Schneiden von Fixlängen, das Keilzinken und die Blockverleimung bis zur Abstapelung reicht. Der Komplettanbieter WEINIG konnte eine überzeugende Lösung präsentieren. Unter anderen wurden die superschnelle Optimierkappsäge OptiCut 450 Quantum, das Scannersystem EasyScan+ 200 C sowie zwei besonders leistungsstarke Kehlautomaten integriert. Herzstück der Linie ist allerdings die Kurzholz-Keilzinkenanlage Turbo S-1000 mit einer Laufleistung von bis zu 200 Teilen pro Minute. Den Prozessschritt komplettiert eine Hochfrequenzpresse vom Typ ProfiPress C 6100 L. Selbstverständlich stammt auch die gesamte Automatisierung aus der WEINIG Gruppe. Die Anlage ist auf 300 Produktionstage im Jahr ausgelegt. Zur Erzielung maximaler Maschinenverfügbarkeit wurde die Linie mit einem Fernwartungssystem ausgerüstet. So können die WEINIG Techniker bei Bedarf helfen, ohne extra anreisen zu müssen. 

Quelle: Holz-Zentralblatt

Höchstleistungen bei Tiefsttemperaturen

Zufriedene Verantwortliche: Produktionsleiter Alain Mignault und Qualitätsmanager Daniel Tremblay freuen sich mit Thierry Labetoulle von Luxscan (Mitte) über die hohe Holzausbeute.

In Chibougamau, ganz weit im Nordosten Kanadas, sind die Winter eisig und lang. Forstwirtschaft und Bergbau bestimmen seit jeher das Leben. Dennoch hat auch Hightech wie selbstverständlich Einzug gefunden. 

Bei Chantiers de Chibougamau, einem Tochterunternehmen des Holzbau-Konzerns Nordic Structures, werden vor allem Massivholzbalken, CLT-Bauelemente und Leimbinder produziert. In der effizienten Fertigung kommt auch Scannertechnologie zum Einsatz. Bis vor kurzem war es ein Luxscan C180, der im rauen Umfeld bei einem 2- bis 3-Schichtbetrieb problemlos seine Arbeit verrichtete. Wegen der guten Erfahrungen entschied sich das Unternehmen jetzt wieder für WEINIG. Die Wahl fiel auf den EasyScan. In der jüngsten Evolutionsstufe EasyScan+ bietet er eine Erkennungsleistung, die auf dem Niveau der WEINIG Highendscanner liegt. Zusätzlich ist der EasyScan+ mit einem Scatterlaser ausgerüstet, der eine optimale Risserkennung erlaubt und die Ausbeute erheblich steigert.

Der Scanner arbeitet bei Chantiers de Chibougamau im Zwei-Schicht-Betrieb. Das Holz wird nach definierten Qualitätskriterien durch das kamerabasierte System begutachtet. Dann wird es sortiert den beiden Weinig Dimter Kappsägen zugeführt. Die Produktionslinie arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 225 m/min und erzielt eine Durchlaufleistung von 32.000 m pro Schicht. Dank hoher Erkennungsleistung liegt die Holzausbeute bei 84 Prozent. Das bedeutet eine Steigerung der Wertschöpfung von 20 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell und erheblich verringerte Verluste bei der nachfolgenden Keilzinkung. Im Team von Chantiers de Chibougamau ist man rundum zufrieden mit der neuen Investition. Qualitätsmanager Daniel Tremblay schwärmt: „Es ist traumhaft. Wir brauchen uns nie mit dem Scanner zu beschäftigen. Start und Stopp drücken reicht. Heraus kommt ein immer konstantes Produkt auf sehr hohem Qualitätsniveau.“