WEINIG Conturex Compact: Spitzenleistung auch in der Einstiegsklasse bis Teilelänge 4,5 m

WEINIG Conturex

Mit dem Conturex Compact hat WEINIG den Grundstein für die Einstiegsmaschine in die Premium-Klasse gelegt. Die hochinnovative Technologie wird dadurch für den mittleren und kleineren Fensterhersteller äußerst attraktiv. 

Als kleiner Bruder der Profiliercenter-Serie Conturex 114 bis 226 bietet der neue Conturex Compact alle Vorteile der bewährten Conturex-Serie zu einem günstigen Preis und ist so nicht nur für große Fenster- und Türenhersteller, sondern auch für kleinere Handwerksbetriebe geeignet.

Den Einstig in die Welt der CNC-Bearbeitung erleichtert WEINIG durch seine Rolle als übergeordneter Projektpartner. Alles aus WEINIG Hand. Mit dem Conturex Compact System erhält der Kunde ein abgestimmtes und ausgewogenes Komplettpaket. Bestehend aus Maschine, Fensterbausoftware, Werkzeug und Service.


Das bietet Ihnen die WEINIG Conturex-Serie

Das bietet Ihnen der WEINIG Conturex Compact

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Technische Daten

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Gut zu wissen

Hauptspindel mit 3- oder 4-Achstechnik (Option)

WEINIG Conturex
  • 30 kW (S6)  
  • Indirekter Antrieb schützt den Motor auch in kritischen Situationen
  • Inklusive 30-fach Tellerwechsler

Universalspindel mit 5-Achstechnik (Option)

WEINIG Conturex
  • 12,5 kW (S6)
  • 6 kg Werkzeuggewicht
  • Max. 220 mm Werkzeuglänge
  • Inklusive 17-fach Tellerwechsler

Externes Werkzeugmagazin (Option)

WEINIG Conturex

Das externe Werkzeugmagazin verfügt bis zu 170 Werkzeugplätze, je nach Modellreihe.

Referenzen

„Alle Eckverbindungen möglich“

Mit Familien-Power voll auf Erfolgskurs: Gerhard, Verena, Franz und Hildegard Nagl (v. l.)

Der österreichische Tischlerbetrieb Nagl hat sich auf Fenster spezialisiert. Damit die Präzision stimmt, arbeitet man seit vielen Jahren mit WEINIG Technologie. 

Das Axamer Lizum ist nicht nur das größte Skigebiet in Innsbrucks näherer Umgebung. Es ist auch die Heimat der Tischlerei Nagl. Der kleine Betrieb beliefert hauptsächlich private Kunden mit Fensterelementen aus Holz und Holz/Alu. Pro Jahr werden 2.500 Einheiten konstruiert und gefertigt, neben Fenstern auch viele große Hebe-Schiebetüren. Mit WEINIG Maschinen produziert man schon seit 40 Jahren. Allerdings haben sich in den vergangenen Jahren die Bedürfnisse am Markt stark geändert: Individuell gestaltete Fenster, Sondergrößen von bis zu 6 x 12 Meter und die aufgrund der mehrfachen Verglasung stärkeren Profile sind heute Realität bei Nagl. „Diesen Anforderungen war unsere alte WEINIG Anlage nicht mehr gewachsen, daher haben wir uns umgeschaut“, sagt Franz Nagl. Die Entscheidung fiel erneut auf WEINIG Technologie. „WEINIG nimmt auf dem Sektor der Fensterfertigung eine führende Rolle ein. Da lag es nahe, wieder diese Marke zu wählen“, so Franz Nagl. 

Die neue Hobelmaschine Powermat 700 sowie die CNC-Maschine Conturex Compact sind speziell auf die wirtschaftliche Fensterfertigung für kleinere Betriebe ausgelegt. Ein wichtiges Kriterium für die Umstellung der Technologie war die Möglichkeit der flexiblen Einzelteilfertigung mit relativ kurzen Rüstzeiten. Nunmehr übernehmen die beiden Maschinen die komplette Bearbeitung der Fenster: Das Vorhobeln auf allen vier Seiten der Fensterkantel erledigt der Powermat 700. Danach „übernimmt“ der Conturex Compact und erledigt vollautomatisch in einem Durchgang alle notwendigen Arbeitsschritte. Im Werkzeugwechsler ist Platz für 70 Werkzeuge zum Fräsen, Bohren oder Profilieren. Der Fensterrahmen wird komplett fertiggestellt. „Mit dem Conturex können wir alle vom Markt verlangten Eckverbindungen fertigen und auch schräge und runde Werkstücke bearbeiten“, freut sich Franz Nagl. 

Quelle: Tischler Journal

Mit Brautkleidern fing alles an

Das exklusive Brautmodengeschäft Très Chic im holländischen Städtchen Hengevelde und der nahe gelegene Fensterbaubetrieb Hebo Kozijnen B.V. wurden vom selben Mann gegründet. Marinus Kuipers wusste, wie man einen Markt aufbaut. Sein Sohn verstand, wie die Technologie den Erfolg mitbestimmt.

Marinus Kuipers verdiente gut mit der Hochzeitskleidung. Im Bau-Boom der frühen 70er- Jahre begann er, zusätzlich schlüsselfertig gebaute Häuser zu verkaufen. Da passte die eigene Fensterfertigung hervorragend dazu, die er bald aufbaute. Auf Reisen hatte der Unternehmer stets seine beiden völlig unterschiedlichen Geschäftsfelder im Auge. Eine Tour führte ihn 1982 zu einem Brautmoden-Kunden nach Tauberbischofsheim. Marinus Kuipers nutzte die Gelegenheit, um bei WEINIG vorbeizuschauen. Noch am gleichen Tag unterschrieb er einen Vertrag für eine Fensteranlage. Sohn Norbert war dabei. 1988 übernahm er das Geschäft des Vaters und spezialisierte sich auf die Fensterproduktion.

Inzwischen gehört Hebo Kozijnen B.V. zu den führenden Fensterbauern in Holland. Im Werk Hengevelde sind fünf Conturex-CNC-Center im Einsatz. Der Investition in das WEINIG System war eine lange Suche nach der perfekten Fertigungstechnologie vorausgegangen. Bei mehreren Ansätzen wurde jedes Mal die Produktion komplett umgekrempelt. Zufrieden war der qualitätsbewusste Fensterbauer nie. Die fehlende Möglichkeit zur festen Klemmung des Werkstücks war das Problem“, so Norbert Kuipers. 

Auf der LIGNA entdeckte er 2005 den WEINIG Conturex. Der Unternehmer wusste sofort: „So müssen wir in Zukunft arbeiten.“ Der neue Conturex erledigte alle Bearbeitungen komplett allein und lieferte zudem eine perfekte Produktqualität. Das heutige Hebo mit einer Kapazität von 5.000 lfm pro Woche in der Holzfensterfertigung ist kaum denkbar ohne die Entscheidung für den Conturex. Voraussetzung für den Mut, alles auf das damals neue System zu setzen, war eine Portion Unbefangenheit. Die hatte Norbert Kuipers. Er brachte Brautmoden, Wohnungsbau und Fensterproduktion auf einen gemeinsamen Nenner: In die richtige Technologie investieren, heißt später gut verkaufen.

Branchenvorreiter

Neuer Fensteranlage bringt Generationswechsel bei Technik und Führung. Bei Fensterbau Nagl in Axams setzt man seit jeher auf neue Technologien in der Fensterherstellung. So war Inhaber Franz Nagl der Erste mit einer Unicontrol-Anlage von WEINIG in Österreich. Kein Wunder, dass er auch bei einer Neuinvestition in den Maschinenpark die Nase vorne hat.