WEINIG Conturex Artis: Der Conturex für den Handwerker. Mit erweiterter Spannmöglichkeit der Werkstücke.

WEINIG Conturex Artis

Bei der Bearbeitung von Fensterprofilen auf dem Conturex Artis muss auch der kleine Handwerker nicht auf Qualität und Flexibilität verzichten. 400 zufriedene Conturex-Kunden haben in den letzten 10 Jahren ihre Zukunftsfähigkeit mit nachhaltigem Wachstum bestätigt. Die hochinnovative Technologie wird  durch die Conturex Artis-Modelle speziell für den kleinen Fensterhersteller das Bearbeitungskonzept der Zukunft sein. 

Als kleiner Bruder der Profiliercenter-Serie bietet der neue Conturex Artis alle Vorteile der bewährten Conturex-Serie in einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis.

Den Einstig in die Welt der CNC-Bearbeitung erleichtert WEINIG durch seine Rolle als übergeordneter Projektpartner. Alles aus WEINIG Hand. Mit dem Conturex Compact System erhält der Kunde ein abgestimmtes und ausgewogenes Komplettpaket. Bestehend aus Maschine, Fensterbausoftware, Werkzeug und Service.


Das bietet Ihnen die WEINIG Conturex-Serie

Das bietet Ihnen der WEINIG Conturex Artis

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Technische Daten

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Gut zu wissen

Hauptspindel mit 3- oder 4-Achstechnik (Option)

WEINIG Conturex
  • 30 kW (S6)  
  • Indirekter Antrieb schützt den Motor auch in kritischen Situationen
  • Inklusive 30-fach Tellerwechsler

Universalspindel mit 5-Achstechnik (Option)

WEINIG Conturex
  • 12,5 kW (S6)
  • 6 kg Werkzeuggewicht
  • Max. 220 mm Werkzeuglänge
  • Inklusive 17-fach Tellerwechsler

Referenzen

WEINIG und Bittel AG in Zermatt: Kraftakt im Hochgebirge

Durch das Werkstattfenster leuchtet das Matterhorn in strahlendem Licht. Ein traumhafter Ausblick, doch im Gegensatz zu Millionen von Touristen für Markus Bittel Alltag. Er führt am Fuße des 4478 hohen Schweizer Berggiganten eine Schreinerei. Wie seine High-Tech-Fensteranlage hoch nach Zermatt kam, ist eine spannende Geschichte.

Es gibt Dinge, die sind unzertrennbar. So wie Tisch und Stuhl. Oder auch Zermatt und das Matterhorn. Rund 1,2 Millionen Gästeübernachtungen verzeichnet jedes Jahr die Touristenhochburg im Schweizer Wallis. Das Matterhorn gibt dem schicken Städtchen sein unverwechselbares Gesicht. In der Region mit ihren insgesamt 22 Viertausendern tummeln sich im Sommer Bergsteiger und im Winter Skifahrer. Viele Prominente besitzen hier ein Chalet. Der Verkehr in den engen Straßen ist fast geräuschlos, denn Zermatt ist eine autofreie Zone, in der nur E-Mobilität erlaubt ist. Wer als motorisierter Tourist hinein will, muss sein Fahrzeug im Terminal Täsch zurücklassen. Die restlichen 5 Kilometer werden dann im Bahn-Shuttle bewältigt. Für den, der es sich leisten kann, steht gleich neben der Station ein Hubschrauberlandeplatz zur Verfügung. Schreinermeister Markus Bittel sieht eine solche Einrichtung eher pragmatisch. Der Hubschrauber ist in den Bergen ein normales Transportmittel. Einmal lieferte Markus Bittel Fenster samt Verglasung aus der Luft auf die Baustelle in 3.500 Meter Höhe. Spektakulär, doch für ihn nur eine Randbemerkung wert. Der gebürtige Zermatter will eigentlich nur seiner Arbeit nachgehen. So wie es schon sein Vater und sein Großvater getan haben.

Genau wie die Generationen davor, ist er auf Innenausbau und Fensterbau spezialisiert. Derzeit führt er das Geschäft mit oft bis zu 14 Mitarbeitern gemeinsam mit seinem Bruder. Besonders der Fensterbau entwickelt sich bei der Bittel AG stetig. Aktuell entfallen bis zu 70 Prozent der Fertigung auf Holz- und Holz-Alufenster sowie auf Hebe-/Schiebetüren und Nebenprodukte. Jedes Jahr verlassen 1.800 bis 2.000 Fenstereinheiten die Werkstatt. Durchaus ein Grund zur Zufriedenheit, wenn nicht die besonderen Umstände des Standorts Zermatt wären. Quasi mitten durch seine Werkstatt bewegen sich von früh bis abends Wanderer, Mountain-Bike-Fahrer und Elektromobile in großer Zahl bergauf und bergab. Markus Bittel erlebt täglich vor der Tür die Enge des Mattertals. Auf der rechten Straßenseite produziert er in einem schönen alten Gebäude, das er angemietet hat. Mehr Platz ist an dieser Stelle nicht. Schon gar nicht für die Abteilung Oberfläche. Es blieb nur das Ausweichen auf einen schmalen Streifen auf der anderen Straßenseite. Dort drückt sich jetzt ein kleiner Betonbau an den nahen Hang. Drinnen ist wenig Platz. Bei gutem Wetter wird deshalb der ein oder andere Prozess schon einmal nach draußen verlagert.

Expandiert hätte Markus Bittel gern, doch es gibt da ein Problem: „Bei einem Quadratmeterpreis von etwa 3000 Schweizer Franken in Zermatt muss man schon rechnen“, meint er. Dazu bereitet ihm der Standort, in dem immerhin 90 Prozent seiner Kundschaft beheimatet sind, noch eine andere Sorge: „Wir kriegen hier kaum Fachkräfte. Die jungen Leute aus dem Tal wollen nicht das ganze Jahr oben in den Bergen leben“. Bis vor vier Jahren hat er diesen Mangel noch nicht so gespürt. Dann erkrankte sein Schwager, der die Fertigung auf den herkömmlichen Einzelmaschinen perfekt beherrschte, schwer. Nach seinem Ausfall wusste Markus Bittel, dass er die Produktionsweise komplett umstellen musste. Im Internet stieß er auf die Weinig Conturex. Das war exakt die Lösung, die ihm vorschwebte. „Rationelle Einzelteilfertigung ohne ständiges Umrüsten, dazu noch tolle Bearbeitungsqualität durch die Zangentisch-Technologie“, fasst er seine persönlichen Highlights zusammen. Im Vergleich zu anderen Maschinen auf dem Markt begeisterte ihn die Weinig Philosophie, nach der „der Tisch fährt und nicht das Werkzeug“, wie er es ausdrückt. Insgesamt passte die extrem flexible Auslegung der Conturex-Konzeption ideal zu seinen vielen Aufträgen mit kleinen Losgrößen. Nach dem ersten Direktkontakt mit dem Gebietsverkaufsleiter Erik Barmettler von Weinig Holz-Her Schweiz überzeugte ihn der Besuch eines Referenzbetriebes endgültig. Doch noch fehlte ihm der Mut für die beträchtliche Investition. Dann brachte ein eher zufälliges Ereignis die Wende. Auf Einladung eines Geschäftspartners besuchte er den Vortrag eines bekannten Motivators. Es war ein mitreißender Abend, der ihm eine enorme Kraft verlieh, erinnert sich Markus Bittel: „Am Ende habe ich zu meiner Frau gesagt: So, jetzt gehen wir nach Hause und kaufen die Conturex“.

In wenigen Sekunden bekam klare Konturen, was den Schreinermeister schon seit Jahren nicht mehr ruhig schlafen ließ: die Zukunftsausrichtung seines Betriebes. Welches Modell er sich konkret anschaffen wollte, stand aus Platzgründen fest: Eine Conturex Compact, die Einstiegsvariante des breiten Weinig Programms für die CNC-Fensterfertigung. Die Maschine verfügt über ein Portal und zwei Aggregate, darunter eine Universalspindel für die Rundumbearbeitung. Bei der Konfiguration des CNC-Centers spielt die Wahl der Eckverbindungstechnik naturgemäß eine wichtige Rolle. In den Bergen wird das Thema aber unter anderen Gesichtspunkten diskutiert als im Tal: „Einige Kunden der Schreinerei sind auf über 3.000 m daheim. Die Fenster müssen dort Winden bis zu 200 Km/h standhalten“, sagt Erik Barmettler. Um die nötige Stabilität für die Fensterkonstruktion zu gewährleisten, entschied man sich für das Oertli System Connect, eine Eckverbindung mit Langloch-Zapfen. Ein weiteres Merkmal der Conturex von Markus Bittel ist die Auslegung auf Längen bis zu 6 Meter anstelle der üblichen 4,50 Meter.

Seit Mai steht nun die Weinig Fenstermaschine in der Werkstatt des Schreinermeisters und produziert zur vollsten Zufriedenheit des Betriebs. Davor jedoch lag ein langer Weg nach Zermatt. Schon beim ersten Ortstermin mit den Weinig Spezialisten hatte sich gezeigt, dass buchstäblich Zentimeterarbeit nötig war, um die tonnenschwere Maschine in die kleine Werkstatt zu bekommen. Letztlich musste sogar noch ein Loch in der Decke geschaffen werden, weil die Absaugung sonst nicht gepasst hätte. Das zu befürchtende Statikproblem durch die bauliche Veränderung bekam man durch eine Abstützung mit Stahlträgern in den Griff.

Nach Klärung der Platzfrage war es im März 2018 eigentlich nur noch um die Installation der Maschine gegangen. Nur noch? Nein. Zermatt ist auch hier sehr speziell. Für Schwertransporte bedarf es einer Sondergenehmigung. Und die erhält man nur innerhalb eines kurzen Zeitfensters im Mai und November. Dann nämlich, wenn keine Saison ist. Markus Bittel entschied sich für den bevorstehenden Frühling, gleich nach der Schneeschmelze. Unten im Tal wurde die 16,5 Tonnen schwere Conturex auf zwei kleinere Transporter umgeladen und dann in den an das über 1.600 Meter gelegenen Ziel transportiert. Von der Gemeinde hatte man nur eine Stunde Zeit zum Abladen bekommen. Eine große Herausforderung, die das Weinig Monteur-Team am Ende bravourös bewältigte. „Keine andere Weinig Conturex produziert an einen so hoch gelegenen Ort wie diese“, vermerkt Erik Barmettler nicht ohne Stolz. Dass sich die Mühen gelohnt haben, ist bereits spürbar. Markus Bittel kann durch die Conturex-Technologie nun mit dem Wettbewerb im Tal locker mithalten – sowohl bei der Flexibilität als auch bei der Lieferschnelligkeit. Die ist in Zermatt von besonderer Bedeutung, denn seine Kunden kommen häufig aus Gastronomie und Hotellerie. Den Profis bleibt zwischen den beiden Saisonabschnitten nur wenig Zeit für Bau, Ausbau oder Renovierung. Daraus ergeben sich hohe Terminanforderungen, die Markus Bittel mit seiner Conturex  mühelos erfüllen kann. Wobei „mühelos“ in doppeltem Wortsinn zu verstehen ist: Nach der Schulung bei Weinig in Tauberbischofsheim beherrscht der Fensterbauer die CNC-Maschine und die Steuerung hervorragend. Damit kann er die Vorteile der Conturex für die Prozessgeschwindigkeit voll ausnutzen: „Früher hieß es warten, wenn wir einen Fensterauftrag nach einer Schiebetür bearbeiten wollten. Heute laufen beide Aufträge parallel durch, ohne dass jemand sich drum kümmern muss“, freut sich Markus Bittel. Den Fachkräftemangel im Mattertal sieht der Schreinermeister jetzt etwas gelassener. Die wirklich anspruchsvollen Arbeiten wie die Konstruktion auf seinem Fensterprogramm 3E und die Arbeitsvorbereitung erledigt er selbst. Die Bedienung des vollautomatischen Conturex kann er dagegen auch weniger erfahrenen Mitarbeitern anvertrauen.

Am Ende eines langen Weges mit vielen Hindernissen hat Markus Bittel seinen Traum realisiert. In vielen langen Sitzungen mit den „Superhirnen“, wie er die Fensterbau-Spezialisten aus Tauberbischofsheim bezeichnet, wurde für seinen Betrieb unter schwierigen Bedingungen eine optimale Lösung entwickelt. Letztlich hat ihn die Investition nach der Erkrankung des Schwagers wieder auf die Erfolgsspur gebracht. Das wiegt schwerer als die Eigenarten von Zermatt. Und am Ende eines intensiven Gesprächs wird Markus Bittel sogar ein wenig philosophisch: „Wer hier arbeitet, muss die Berge lieben“, sagt er und genießt auch selbst mal den Blick durch das Werkstattfenster auf das majestätische Matterhorn.

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„Alle Eckverbindungen möglich“

Mit Familien-Power voll auf Erfolgskurs: Gerhard, Verena, Franz und Hildegard Nagl (v. l.)

Der österreichische Tischlerbetrieb Nagl hat sich auf Fenster spezialisiert. Damit die Präzision stimmt, arbeitet man seit vielen Jahren mit WEINIG Technologie. 

Das Axamer Lizum ist nicht nur das größte Skigebiet in Innsbrucks näherer Umgebung. Es ist auch die Heimat der Tischlerei Nagl. Der kleine Betrieb beliefert hauptsächlich private Kunden mit Fensterelementen aus Holz und Holz/Alu. Pro Jahr werden 2.500 Einheiten konstruiert und gefertigt, neben Fenstern auch viele große Hebe-Schiebetüren. Mit WEINIG Maschinen produziert man schon seit 40 Jahren. Allerdings haben sich in den vergangenen Jahren die Bedürfnisse am Markt stark geändert: Individuell gestaltete Fenster, Sondergrößen von bis zu 6 x 12 Meter und die aufgrund der mehrfachen Verglasung stärkeren Profile sind heute Realität bei Nagl. „Diesen Anforderungen war unsere alte WEINIG Anlage nicht mehr gewachsen, daher haben wir uns umgeschaut“, sagt Franz Nagl. Die Entscheidung fiel erneut auf WEINIG Technologie. „WEINIG nimmt auf dem Sektor der Fensterfertigung eine führende Rolle ein. Da lag es nahe, wieder diese Marke zu wählen“, so Franz Nagl. 

Die neue Hobelmaschine Powermat 700 sowie die CNC-Maschine Conturex Compact sind speziell auf die wirtschaftliche Fensterfertigung für kleinere Betriebe ausgelegt. Ein wichtiges Kriterium für die Umstellung der Technologie war die Möglichkeit der flexiblen Einzelteilfertigung mit relativ kurzen Rüstzeiten. Nunmehr übernehmen die beiden Maschinen die komplette Bearbeitung der Fenster: Das Vorhobeln auf allen vier Seiten der Fensterkantel erledigt der Powermat 700. Danach „übernimmt“ der Conturex Compact und erledigt vollautomatisch in einem Durchgang alle notwendigen Arbeitsschritte. Im Werkzeugwechsler ist Platz für 70 Werkzeuge zum Fräsen, Bohren oder Profilieren. Der Fensterrahmen wird komplett fertiggestellt. „Mit dem Conturex können wir alle vom Markt verlangten Eckverbindungen fertigen und auch schräge und runde Werkstücke bearbeiten“, freut sich Franz Nagl. 

Quelle: Tischler Journal

Mit Brautkleidern fing alles an

Das exklusive Brautmodengeschäft Très Chic im holländischen Städtchen Hengevelde und der nahe gelegene Fensterbaubetrieb Hebo Kozijnen B.V. wurden vom selben Mann gegründet. Marinus Kuipers wusste, wie man einen Markt aufbaut. Sein Sohn verstand, wie die Technologie den Erfolg mitbestimmt.

Marinus Kuipers verdiente gut mit der Hochzeitskleidung. Im Bau-Boom der frühen 70er- Jahre begann er, zusätzlich schlüsselfertig gebaute Häuser zu verkaufen. Da passte die eigene Fensterfertigung hervorragend dazu, die er bald aufbaute. Auf Reisen hatte der Unternehmer stets seine beiden völlig unterschiedlichen Geschäftsfelder im Auge. Eine Tour führte ihn 1982 zu einem Brautmoden-Kunden nach Tauberbischofsheim. Marinus Kuipers nutzte die Gelegenheit, um bei WEINIG vorbeizuschauen. Noch am gleichen Tag unterschrieb er einen Vertrag für eine Fensteranlage. Sohn Norbert war dabei. 1988 übernahm er das Geschäft des Vaters und spezialisierte sich auf die Fensterproduktion.

Inzwischen gehört Hebo Kozijnen B.V. zu den führenden Fensterbauern in Holland. Im Werk Hengevelde sind fünf Conturex-CNC-Center im Einsatz. Der Investition in das WEINIG System war eine lange Suche nach der perfekten Fertigungstechnologie vorausgegangen. Bei mehreren Ansätzen wurde jedes Mal die Produktion komplett umgekrempelt. Zufrieden war der qualitätsbewusste Fensterbauer nie. Die fehlende Möglichkeit zur festen Klemmung des Werkstücks war das Problem“, so Norbert Kuipers. 

Auf der LIGNA entdeckte er 2005 den WEINIG Conturex. Der Unternehmer wusste sofort: „So müssen wir in Zukunft arbeiten.“ Der neue Conturex erledigte alle Bearbeitungen komplett allein und lieferte zudem eine perfekte Produktqualität. Das heutige Hebo mit einer Kapazität von 5.000 lfm pro Woche in der Holzfensterfertigung ist kaum denkbar ohne die Entscheidung für den Conturex. Voraussetzung für den Mut, alles auf das damals neue System zu setzen, war eine Portion Unbefangenheit. Die hatte Norbert Kuipers. Er brachte Brautmoden, Wohnungsbau und Fensterproduktion auf einen gemeinsamen Nenner: In die richtige Technologie investieren, heißt später gut verkaufen.

Branchenvorreiter

Neuer Fensteranlage bringt Generationswechsel bei Technik und Führung. Bei Fensterbau Nagl in Axams setzt man seit jeher auf neue Technologien in der Fensterherstellung. So war Inhaber Franz Nagl der Erste mit einer Unicontrol-Anlage von WEINIG in Österreich. Kein Wunder, dass er auch bei einer Neuinvestition in den Maschinenpark die Nase vorne hat.